Vorsicht Kostenfallen!
Was auf einer Weide nur schwerlich gelingen kann, funktioniert im Internet um so besser: Die “schwarzen Schafe” verstecken sich. Wo, das hat der Verbraucherzentrale Bundesverband nun in einer 14-seitigen Übersicht zusammengestellt. Die Verbraucherschützer nennen Abofallen im Internet und jene, die mit den vermeintlich kostenlosen Angeboten Geld verdienen, beim Namen.
Ihre kommerziellen Absichten verbergen die wahlweise als Ahnenforscher, SMS-Versender oder Wahrsager auftretenden schwarzen Internetschafe hinter einem vermeintlich kostenlosen Angebot dieser “wertvollen” Dienste. Wer sich darauf einlässt, rutscht aber unweigerlich und ungewollt in ein teueres Abonnement.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schätzt die Zahl der bundesweit eingehenden Beschwerden auf 22.000 pro Monat. In vielen Fällen versuchen die Anbieter, die Betroffenen zudem durch das Einschalten von Inkassounternehmen unter Druck zu setzen. Die juristische Auseinandersetzung wird allerdings oft dadurch erschwert, dass die Unternehmen ihren Geschäftssitz im Ausland haben, Seiten umbenannt oder nach einer Abmahnung neue Seiten eröffnet werden.
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Thomas Hellwege
medienrecht-informationen.de
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Autor: Thomas Hellwege | Veröffentlicht am 30.04.2008 in der Kategorie Medien | | 0 Kommentare



