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	<title>Recht der Medien und Informationstechnik &#187; BGH</title>
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		<title>M&#246;llemanns letzter Fallschirmsprung – und was N24 mit Werbung verdiente</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 11:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Hellwege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheber]]></category>
		<category><![CDATA[Amateurvideo]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunftsanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Möllemann]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeeinnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fernsehsender N24 und ein Internetportal strahlten am 29. Juni 2007 mehrfach ein Amateurvideo aus, das den t&#246;dlichen Fallschirmsprung des FDP-Politikers J&#252;rgen W. M&#246;llemann zeigte. Dem Urheber des Videos m&#252;ssen sie nun Auskunft dar&#252;ber erteilen, welche Werbeeinnahmen sie an diesem Tag erzielten.
Das hat der Bundesgerichtshof (Urteile v. 25. M&#228;rz 2010, Az.:  I ZR 122/08, I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Fernsehsender N24 und ein Internetportal strahlten am 29. Juni 2007 mehrfach ein Amateurvideo aus, das den t&ouml;dlichen Fallschirmsprung des <a title="Mehr zu Person J&uuml;rgen W. M&ouml;llemann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_M%C3%B6llemann" target="_self">FDP-Politikers J&uuml;rgen W. M&ouml;llemann</a> zeigte. Dem Urheber des Videos m&uuml;ssen sie nun Auskunft dar&uuml;ber erteilen, welche Werbeeinnahmen sie an diesem Tag erzielten.</em></p>
<p>Das hat der Bundesgerichtshof (<a title="BGH zum Auskunftsanspruch  &uuml;ber Werbeerl&ouml;se bei  unerlaubter Ausstrahlung eines Videofilms" href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;Sort=3&amp;nr=51392&amp;pos=0&amp;anz=65" target="_self">Urteile v. 25. M&auml;rz 2010, Az.:  I ZR 122/08, I ZR 130/08</a>) entschieden:</p>
<blockquote><p>“Die Beklagten haben das Recht des Kl&auml;gers als Hersteller des Videofilms widerrechtlich und schuldhaft durch die unerlaubte Ausstrahlung verletzt. Sie sind dem Kl&auml;ger deshalb zum Schadensersatz verpflichtet. Die Schadensersatzpflicht umfasst – je nach der Berechnungsart, die der Kl&auml;ger w&auml;hlt – die Herausgabe des Gewinns, den die Beklagten durch die Ver&ouml;ffentlichung erzielt haben. Um den Umfang dieses Gewinns berechnen zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigt der Kl&auml;ger Angaben &uuml;ber die von den Beklagten am Tag der Ver&ouml;ffentlichung erzielten Werbeeinnahmen.</p></blockquote>
<p>Den Einwand, dass die durch die Ausstrahlung von Werbung an diesem Tag erzielten Einnahmen in keinem Zusammenhang mit den am selben Tag ver&ouml;ffentlichten Nachrichten st&uuml;nden, weil die Kunden die Werbung bereits Monate im Voraus in Auftrag gegeben h&auml;tten, lie&szlig;en die Karlsruher Richter nicht gelten:</p>
<blockquote><p>“… hierauf kommt es bei der Ermittlung des Verletzergewinns nicht an. Die Werbenden erwarten, dass die Werbung in einem Nachrichtenumfeld platziert wird. Hierzu z&auml;hlte am fraglichen Tag auch der ausgestrahlte Videofilm. Dass die Beklagten statt des Videofilms andere Nachrichten h&auml;tten senden k&ouml;nnen, hebt den Zusammenhang zwischen der Verletzung des Rechts des Kl&auml;gers und den von den Beklagten erzielten Werbeeinnahmen nicht auf.”</p></blockquote>
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